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Elisabeth-Weinberg-Preis 2019

05.07.2019 CJD Nienburg « zur Übersicht

Elisabeth Weinberg – das Schicksal der jungen Nienburgerin jüdischen Glaubens steht stellvertretend für viele Opfer des Nationalsozialismus aus der Region. In Erinnerung an diese Vergangenheit, als Mahnung gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung und für ein tolerantes und gleichberechtigtes Miteinander der Menschen in unserem Landkreis, wird der Elisabeth-WeinbergPreis an Jugendliche vergeben, die Erinnerungsarbeit leisten oder couragiert gegen Ausgrenzung und Gewalt und für Toleranz eintreten. Der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt ruft auch in diesem Jahr dazu auf, Vorschläge für diesen Jugendpreis einzureichen. „Das Verfahren ist einfach. Für den Vorschlag reichen neben der Namensnennung eine Kurzbeschreibung des Engagements bzw. eine kleine Dokumentation aus. Näheres ist auf der Internet-Seite „ www.elisabeth - weinberg - preis.de “ nachzulesen. Die Jugendlichen können sich aber auch selbst um den Preis bewerben, einzeln, als Gruppe oder als Schulklasse“, so der Runde Tisch. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird durch bürgerschaftliches Engagement ermöglicht. Daher dankt der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt denjenigen, die den Preis tragen. Neben der Stadt und dem Landkreis Nienburg, sind dies der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis, die Bürgerstiftung im Landkreis Nienburg, die Werner-Ehrich-Stiftung und der Runde Tisch gegen Rassismus und rechte Gewalt. Schirmherren sind der Bürgermeister der Stadt Nienburg, Henning Onkes, und der Landrat des Landkreises Nienburg, Detlev Kohlmeier. Verliehen wird der Preis im Rahmen des Gedenkens zum 9. November. Vorschläge für den Elisabeth-Weinberg-Preis bitte als PDF-Datei bis zum Beginn der Sommerferien an folgende Adresse senden: Landkreis Nienburg, Vorzimmer des Landrates, Kreishaus am Schlossplatz, 31582 Nienburg, E-Mail: landrat@kreis-ni.de