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Fastenbrechen mit dem Jugendmigrationsdienst (JMD) im CJD Nienburg

27.06.2018 CJD Nienburg « zur Übersicht

Der Jugendmigrationsdienst (JMD) mit Sven Kühtz und Karim Iraki hat am Freitag, 08.06.2018 dazu ins Forum des CJD Nienburg eingeladen. Viele Menschen, darunter Politiker*innen der Stadt und des Landkreises Nienburg sind dieser Einladung zum täglichen Fastenbrechen ebenso gefolgt wie fastende muslimische Frauen und Männer, Jesid*innen und Christ*innen. Die von Karim Iraki (JMD) ins Leben gerufene Gruppe „Flüchtlinge helfen Flüchtlingen e.V.“ kümmerten sich ums Essen und brachten wohlschmeckende zu Hause vorbereitete Speisen für das Buffet mit. Sabine Pflaum, die Einrichtungsleiterin freute sich sehr darüber, dass diese Veranstaltung im CJD stattfindet und begrüßte alle Anwesenden herzlich. Sie bedankte sich besonders bei der Gruppe Flüchtlinge helfen Flüchtlingen, die, Frauen wie Männer, sehr zum Gelingen dieses abends beigetragen haben. Sie reichte das Mikrophon weiter an Herrn Andreas Iber, Pfarrer der Corviniusgemeinde Erichshagen. Er betonte, wie wichtig die gegenseitige Wertschätzung und Achtung der Religionen in der heutigen Zeit ist, die sich für ihn bereits in diesem gemeinsamen Treffen zeigt. Karim Iraki dankte ebenfalls und lud dann die Gäste alle ein, sich am Buffet zu bedienen, damit um 21:40 das Fasten gemeinsam gebrochen werden kann. Symbolische Dankesworte waren zu hören, bevor die Menschen mit dem Essen begannen. Was heißt Ramadan eigentlich? Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime und neunter Monat des islamischen Mondkalenders. Ramadan gehört zu den 5 sogenannten Säulen des Islam (1. Gottesbezeugung, 2. Beten, 3. Almosengabe und 4. Pilgern nach Mekka und 5. Fasten). Fasten ist verpflichtend für jeden körperlich und geistig zurechnungsfähigen Menschen muslimischen Glaubens. Ausnahmen gibt es für Schwangere und Stillende Frauen, Kinder unter 14 Jahren und kranke Menschen. Frau Kreide (Stadt Nienburg)fand nur lobende Worte für dieses Treffen. Für sie war diese Veranstaltung eine Bereicherung für die Stadt Nienburg und die Menschen dieser Stadt. Es war eine gute Mischung zwischen Jung und Alt und den unterschiedlichen Religionen. Das Essen war beeindruckend. Ein Resümee zum Abschluss von Sven Kühtz (Leiter des JMD): „Eine solche von Harmonie und Offenheit geprägte Atmosphäre habe ich bisher selten erlebt.“