Interkulturelle Wohngruppe

In unseren Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, leben weibliche und männliche Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren aus verschiedensten Ländern der Erde. Momentan bilden Großteile der Herkunftsländer, aus denen unsere Jugendlichen stammen, Afghanistan, Syrien, Eritrea oder auch Somalia.

Das Leben in der Wohngruppe mit familiärer Atmosphäre soll die Jugendlichen auf ein selbständiges Leben in Deutschland vorbereiten. Der strukturierte Alltag bietet Halt und emotionale Sicherheit an einem sicheren Ort auf dem Hintergrund des erlebten Verlustes wichtiger Menschen.

Das pädagogische Team der Wohngruppe setzt sich aus Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Erziehern und Psychologen zusammen und bietet intensive Beziehungsarbeit. Die medizinische und psychologische Versorgung sind über den hausinternen psychologischen/medizinischen Dienst als auch die Einbeziehung externer Dienste gewährleistet.

Die Jugendlichen werden mit pädagogischer Begleitung bei der Suche nach einer neuen Heimat und Zukunft und der Orientierung in der neuen Umgebung unterstützt. Der Alltag der Wohngruppe ist geprägt von der Vermittlung von Sprachkenntnissen, Schul- und Berufsschulangeboten und einer beruflichen Orientierung mit dem Ziel eines Abschlusses und einer sicheren Perspektive in ihrer neuen Heimat. Die schulische und berufliche Integration der jungen Menschen findet in enger Kooperation mit unserer hausinternen Förderkette der Beruflichen Bildung und dem Jugendmigrationsdienst statt.

Die Jugendlichen leben in Einzelzimmern, die von den Jugendlichen individuell gestaltet werden können.

Ein strukturierter und geregelter Tagesablauf mit gemeinsam erarbeiteten Haus- und Gruppenregeln vermittelt den Jugendlichen das Gefühl von Kontinuität, Sicherheit und Verlässlichkeit. Die Jugendlichen können an Sport- und freizeitpädagogische Angeboten sowie an unseren Projekten des Jugendmigrationsdienstes wie das Patenprojekt, Nachhilfe und Berufsorientierung für Flüchtlinge sowie an Tanz und Theaterprojekten teilnehmen.

In der Wohngruppe wird das Ziel der Selbstständigkeit angestrebt, die Jugendlichen sollen zur eigenständigen Gestaltung ihres Lebensalltags in Deutschland befähigt werden. Dabei wird jeder der Jugendlichen als Individuum betrachtet und darauf geachtet, dass die Hilfe angeboten wird, welche die jeweilige Person zu benötigen scheint.

Der letzte Prozess der Verselbstständigung findet im "hausinternen Trainingsbereich" statt. Dort wohnen zwei Jugendliche/ junge Erwachsene im Alter von siebzehn und achtzehn Jahren zusammen und bereiten sich auf das Leben in einer eigenen Wohnung vor. Die Wohnung beinhaltet eine eigene Küche und ein Gemeinschaftsbad. Die jungen Menschen versorgen sich dort überwiegend selbst, kaufen ein und verwalten das ihnen zur Verfügung stehende Verpflegungsgeld.

Das übergeordnete Ziel unserer Pädagogen ist es, eine gute Integration der Jugendlichen in ihrer neuen Heimat Deutschland zu gewährleisten.

Die Maßnahmen finden nach § 34 und §41 SGB VIII statt.

Kontakt CJD Nienburg

Zeisigweg 2
31582 Nienburg/Weser    
Tel.: (05021)  97110       
Fax: (05021) 971132
cjd.nienburg@cjd.de 

§ 35 SGB IX als vergleichbare Reha-Einrichtung/ Internat
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