Betroffenenberatung Nordost-Niedersachsen

Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Die Betroffenenberatung Niedersachsen ist unterteilt in drei Regionalbüros für die jeweiligen Regionen Nordwest-, Nordost- und Süd-Niedersachsen zusammen, die gemeinsam in ganz Niedersachsen beraten und unterstützen. Die Betroffenenberatung im CJD Nienburg ist dabei für den Bereich Nordost-Niedersachsen ansprechbar.

Das CJD Nienburg ist in der Betroffenenberatung für die Region Nordost-Niedersachsen tätig. Aber auch für alle anderen Fälle in Niedersachsen können Kontakte vermittelt werden.

Als Anlaufstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Niedersachsen unterstützen wir alle Menschen, die Anfeindungen dieser Art als Betroffene*r, Angehörige*r oder Zeug*in erlebt haben. Denn immer wieder werden Menschen in ihrem alltäglichen Leben mit Anfeindungen konfrontiert.

Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt kann dabei sehr unterschiedliche Erscheinungsformen haben: von Sachbeschädigung durch beispielsweise Parolen und Hakenkreuzen an Hauswänden über Beschimpfungen, Beleidigungen und Spuckattacken bis hin zu körperlichen Angriffen und sogar (versuchtem) Mord.

Rechte, rassistische und antisemitische An- und Übergriffe haben keine vorgegebene Form. Zudem sind mit dem Begriff Gewalt nicht ausschließlich körperliche Handlungen gemeint. Auch sprachliche oder mentale Angriffe sind Übergriffe, bei denen wir Betroffene, Angehörige und Zeug*innen unterstützen.

Wir helfen bei der Bewältigung der Erlebnisse, wir begleiten die weiteren Schritte und beraten zu zukünftigen Handlungsstrategien.

Es gibt keine Vorschriften, was passiert sein muss, damit Betroffene sich an uns wenden können. Denn unser Team hilft auch dabei, Situationen aufzuarbeiten und diese einzuordnen.

Unser Team ist mobil und kann Ratsuchende vor Ort besuchen. Alle Berater*innen stehen dabei im engen Austausch untereinander, um eine bestmögliche Erreichbarkeit zu gewährleisten. 

 

 

Selbstverständnis

Für unser Team stehen die Bedürfnisse der Ratsuchenden stets an erster Stelle. Wir sind auf der Seite der Betroffenen, Angehörigen und Zeug*innen und stehen für ihre Interessen ein. Unsere Beratungen und unser Handeln orientieren sich an den Qualitätsstandards des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)

Ziel ist es, Betroffenen einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen. Deshalb können Ratsuchende sich sowohl persönlich, telefonisch, per Mail und auf Wunsch auch anonym an uns wenden. Eine Beratung ist zudem ohne gültige Aufenthaltserlaubnis möglich. Wir arbeiten unabhängig von staatlichen Einrichtungen und politischen Parteien. Alle Regionalbüros sind sowohl räumlich als auch strukturell von Behörden und staatlichen Stellen getrennt.

 

  

Die Betroffenenberatung Niedersachsen wird unterstützt von: