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Steep - Steps Towards Effective and Enjoyable Parenting

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Was ist eigentlich STEEP?

STEEP ist eine englische Abkürzung für „Schritte in eine freudvolle und gelingende Elternschaft“.

STEEP ist ein Präventionsprogramm, das auf umfassender Langzeitstudie über die Entwicklung von Kindern aus Hoch-Risiko-Familien gewonnenen Erkenntnissen basiert und gezielt auf Schwangere in psychosozialen Risikosituationen, wie

  • drohende oder bestehende Armut
  • fehlende schulische oder berufliche Perspektive
  • mangelnde positive Erziehungserfahrungen in der Herkunftsfamilie
  • Gewalterfahrung
  • Traumatisierungen in der Schwangerschaft, während der Geburt oder durch Lebensereignisse
  • Drogen-, Alkoholabhängigkeit
  • Krisenhafte Trennung vom Partner, Partnerschaftskonflikte
  • sehr früh Mutterschaft (Teenie Mütter)
  • keine sozialen Kontakte bestehen (Soziale Isolation) ausgerichtet ist.

 

Grundlegende Probleme in der Mutter-Kind-Bindung

Die Mutter fühlt sich mit der Versorgung und der Betreuung des Kindes überfordert. Die Signale des Kindes werden überwiegend nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder nicht angemessen befriedigt. Die Versorgung des Kindes verursacht gravierend und nachhaltig negative Stimmung bei der Mutter. Die Mutter kann aufgrund eigener, anstehender Entwicklungsaufgaben nicht angemessen auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. Mangelnde Empathie.

Wenn das Leben mit dem Baby schwer fällt, wird hier gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Die Mütter werden dazu ermutigt neue Wege zu gehen und Belastendes aus der eigenen Biografie loszulassen, um eine Veränderung in der Beziehung zu ihrem Kind möglich zu machen.

Das STEEP-Programm zielt darauf die Bindung zum Baby zu stärken, es hilft das Baby besser zu verstehen, unterstützt bei der Findung der Rolle als Mutter (primäre Bindungsperson kann auch Vater oder Oma sein).

Die Ziele des Programms sind:

  • Eine Gesunde, realistische Erwartung und Einstellung an das Kind und der Umwelt zu erreichen.
  • Die Einzigartigkeit kindlicher Entwicklung zu verstehen. Jedes ist Kind individuell und braucht seine Zeit.
  • Die Signale des Kindes deuten können und einfühlsam darauf eingehen.
  • Perspektivenwechsel, d. h. die Bedürfnisse des Kindes als Vorranging ansehen, die eigenen Bedürfnisse an zweite Stelle setzten.
  • Eine fürs Kind sichere häusliche Umgebung schaffen.
  • Bei Fragen und Unsicherheiten die das Leben betreffen Soziale Unterstützungsnetzwerke nutzen. Auch in finanzieller Sicht.
  • Eigene vorhandene Ressourcen erkennen und effektiv nutzen.
  • Entscheidungsfreiheit.

Dieses Programm soll der Mutter und dem Kind Spaß machen.

Was wird bei STEEP gemacht?

Es werden wichtige Entwicklungsschritte, Moment der Freude oder alltägliches Geschehen auf Video festgehalten. Diese bleibenden Erinnerungen vom Baby bekommen die Eltern als Geschenk am Ende des Programmes auf einem USB-Stick. Es gibt für jede Familie eine konstante Begleiterin und Ansprechpartnerin aus dem STEEP-Beraterinnen-Team.

Regelmäßige Hausbesuche

Die Treffen finden einmal wöchentlich bei den Familien zuhause zum Video-Drehen-Anschauen, wichtige Dinge besprechen, mit dem Baby spielen etc. statt. Diese regelmäßigen Hausbesuche der Streep-Beraterin ermöglichen den Müttern eine verlässliche Beziehung einzugehen und aufzubauen. Erfahrung von Sicherheit. Die STEEP -Beraterin geht feinfühlig auf die individuellen Bedürfnisse der Mutter sowie auf das Baby ein. Sie ist wertschätzend, respektvoll und ressourcenorientiert. Sie begegnet den Eltern auf Augenhöhe und sieht sie als Experten für ihre Kinder.

Regelmäßiges Gruppenangebot

Alle 2 Wochen findet zusätzliche das STEEP-Gruppentreffen statt: Hier haben alle STEEP-Teilnehmerinnen Gelegenheit sich bei Getränken und Snacks über gemeinsame Themen und Interessen auszutauschen und sich über Babythemen zu informieren. Eigene (neu entdeckte) Stärken zu präsentieren. Gemeinsam an einem Tisch sitzen und Essen genießen. Meist steht der Spaß im Mittelpunkt und es werden regelmäßig Ausflüge veranstaltet.

Videointervention

Unter dem Motto „seeing is believing“, wird die Strategie der Videoaufnahmen eingesetzt, mit dem Ziel vorhandene Stärken und Fähigkeiten hervorzuheben. Einen perspektiv Wechsel zu ermöglichen und vor allem Spaß zu machen und schöne Erinnerungen festzuhalten.

Arbeit mit der ganzen Familie

In das Mutter-Kind-Paar eingebettet ist, ist ein wichtiger und fester Bestandteil unserer Arbeit, da das ganze Familien System (Oma, Opa, Tante, Onkel, etc.) dazugehört und wichtig ist.

Das STEEP-Programm ist geeignet für?

Zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung, welches Idealerweise im letzten Drittel der Schwangerschaft beginnt und die Familien bis zum zweiten Geburtstag des Kindes begleiten.

Mütter (und Väter), die durch das zuständige Jugendamt vermittelt werden.

Kontakt

Marita Buschhorn

Teamleitung Frühe Hilfen/Ambulante Hilfen        

CJD Nienburg

Zeisigweg 2

31582 Nienburg

Tel.: 05021/6000181 (Mutter/Vater Kind Wohnen)

Mobil: 0151/40638459

Fax: 05021/9711-32

marita.buschhorn@cjd.de

Kontakt CJD Nienburg

Zeisigweg 2
31582 Nienburg/Weser    
Tel.: (05021)  97110       
Fax: (05021) 971132
cjd.nienburg@cjd.de 

§ 35 SGB IX als vergleichbare Reha-Einrichtung/ Internat
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